#artbookfriday | Einmal durch den Louvre

Schlagwörter

, , , , , ,

Ich sitze auf dem Sofa, draußen ist das Wetter ungemütlich und für einen Augenblick frage ich mich, worüber ich als nächstes bloggen könnte. Dann klingelt es an der Tür und ein gut gelaunter Postbote steht vor mir und überreicht mir ein Päckchen.

Kleine Päckchen sind toll, ich reiße es auf und halte ein Buch vom reprodukt Verlag in der Hand. Mir begegnete der Verlag beim ersten Mal im Literaturhaus Hamburg während der Graphic Novel Tage. Denn der Verlag ist für Graphic Novels bekannt und genau so etwas halte ich nun in den Händen. Ein Graphic Novel ist wohl ein wenig mehr als ein Comic. Es sind umfangreiche Geschichten, Wiki beschreibt sie unter anderem als grafischer Roman.

Von was sollte der grafische Roman wohl handeln, wenn ich es hier auf dem Blog vorstelle? Klar, von einem Museum.😉 Das Buch heißt: „Einmal durch den Louvre“ und wurde von David Prudhomme gezeichnet, geschrieben und erdacht.

Louvre-1-2

Es ist ein Schnelldurchgang durch den Louvre, vieles erkenne ich wieder und auch mir gingen ähnliche Gedankenfetzen durch den Kopf, die ich dort auf zig Bildern sehe. Auf wie vielen Fotos mag wohl mein Gesicht vertreten sein? Auf den zahlreichen Zeichnungen sind so viele Fotoapparate zu sehen und das ist vermutlich noch untertrieben. Natürlich darf der Blick auf die Mona Lisa nicht fehlen und eine Frage, die mir auch sofort in den Sinn kam, was sieht Mona wohl tagtäglich? David Prudhomme geht auf all diese Fragen in seinen Zeichnungen ein. Natürlich erfährt man, was sie sieht – viele lustige Museumsbesucher, die alle sehr Treffsicher eingefangen wurden.

Pyramide-1

Diese Graphic Novel kommt ohne viele Worte aus und ich mag die Zeichnungen sehr. Wem nun ein roter Faden fehlt oder ein gewisser Tiefgang, der hat auf den letzten vier Seiten die Chance, sich über die Zahlen und Fakten des Louvre zu informieren. Wusstet Ihr, dass es 630 elektrische Schaltschränke im Louvre gibt? 42.692 Außenlichtquellen oder 52.000 Innenlichtquellen? Keine Sorge, ich wusste es bislang auch nicht. Ach ja, das einzigartige Museum hat 403 Räume, 352 davon sind geöffnet. Die wunderschöne Pyramide ist 21 Meter hoch und im Louvre findet man ca. 1000km Toilettenpapier. ;D

#artbook | Einmal durch den Louvre
#Autor | David Prudhomme
#Sprache | German
#Verlag | reproduk
#ISBN | 978-3-943143-72-0
#Seiten | 80

#Snapchat | Einfach mal Spaß haben

Schlagwörter

, , , , , ,

„Kann man Snapchat aussitzen?“ fragt Axel Kopp. Oder laut Angelika Schoder doch lieber die „Spielwiese“ betreten? Gute Fragen! Mein Job zeichnet mich dadurch aus, dass ich irgendwas mit Computern mache.^^ Mit anderen Worten, ich kenne mich natürlich mit allem aus (Server, Webseiten, Netzwerke, Software, Social Media, SEO/SEA, Online-Anzeigen), wirklich mit allem. Ich bin ein Genie und im Zweifel programmiere ich mir den ganzen Krempel auch einfach selbst. Vielleicht auch nicht.

Ich bin neugierig, darum liebe ich es, mit neuen Apps herumzuspielen. Ich betrete nicht nur die Spielwiese, ich stürme gern auf die nächste Rutsche oder Schaukel zu und probiere alles aus. Das man eine Rutsche hochkrabbelt, bevor man rafft, dass man sie auch runterrutschen kann, gehört natürlich dazu. Ich falle noch 3x von der Schaukel, bevor ich verstehe, dass ich mich besser festhalten sollte.😉 Snapchat macht Spaß und hat Potential, denn man muss weiterdenken. Der aktuelle Stand wird nicht so bleiben, Firmen bekunden jetzt schon ihr Interesse, gebrandete Filter können bereits gekauft werden und ich bin mir sicher, auch diese App wird sich noch weiterentwickeln. Ja, Kinder waren mal bei Facebook bis ihre Eltern dort waren. Aber das fing doch alles schon vor Facebook an, man war im IRC, wanderte man dann zu ICQ, Skype, Facebook, Twitter, Instagram, Snapchat… und so wird es immer weitergehen.

#artbookfriday

#artbookfriday

Nun stürzen sich mit Schwung die ersten Museen bereits auf das neue Netzwerk. Je früher umso besser, denn bislang kann man noch nicht viel falsch machen. Es ist ein Medium, das Spaß macht. Darf man als Museum überhaupt Spaß haben? PAH! Ich persönlich finde: ja. Nicht immer muss alles sinnvoll sein, warum sollte Kunst keine Freude machen? Sowohl für den Ersteller als auch für den Zuschauer. Denn wie alle bereits wissen, die Zielgruppe ist jung und Humor kommt immer gut in den Netzwerken an. Das LACMA hatte bereits eine sehr witzige Kampagne bei Snapchat umgesetzt. Aber wie wir alle wissen, ist dies sehr zeitaufwändig, man muss sich in das Medium einarbeiten und man muss es kontinuierlich bespielen. Die wenigsten Museen haben die Ressourcen für diese Art der „Spielerei“.

Die ersten Einrichtungen in Deutschland haben bereits auch den Weg auf die neue Plattform gefunden, bestimmt werden in diesem Jahr noch ein paar weitere folgen. Ich bin sehr gespannt und freue mich schon, mir Videos und Bilder von neuen Museumsaccounts anzuschauen. Um es mir einfacher zu machen, habe ich mal (wieder) eine Liste mit Museen bei Snapchat angelegt. Ja, ich bin ein Listenfanatiker, mir erleichtert es ungemein die Arbeit, wenn ich einen Benutzernamen oder Links suche.

Ich will jetzt keine Anleitung geben, wie man Snapchat richtig nutzt, ich selbst spiele noch viel mit diesem Medium herum, wer sich aber näher damit auseinandersetzen möchte, für den hab ich noch zwei weitere Links:

Snap me, if you can:  kulturundkunst

Snap me, if you can: kulturundkunst

Hamburg ist social | #ausgegraben

Schlagwörter

, , , , , , ,

Es ist jetzt schon über drei Wochen her, da lud das Archäologische Museum Hamburg (AMH) zum Social Media Abend ein. Anlass war die Sonderausstellung „Ausgegraben. Harburg archäologisch“. Im Mittelpunkt standen dabei natürlich die ausgegrabenen Funde der Harburger Schlossinsel und der Harburger Schloßstraße. Die Ecke kenne ich sehr gut, weil sie sich gar nicht so weit von meinem Wohnort befindet. Also Grund genug ein wenig mehr über die Geschichte des eigenen Wohnortes zu erfahren.

Weiterlesen

Egoupdate oder Egodowngrade?

Schlagwörter

, , , , , , , ,

Muss man sein Ego heutzutage wirklich updaten? Und wieso überhaupt downgraden? Steht das Ich so sehr im Mittelpunkt? Was ist eigentlich aus dem Wir geworden? Ich sehe überall Ausstellungen, die sich mit dem Thema der Selbstdarstellung auseinandersetzen: „Ich bin hier!“ in Karlsruhe, „Hamburg ins Gesicht geschaut“ im Hamburg Museum oder „Egoupdate“ in Düsseldorf.

Weiterlesen

#supportyourlocalartist | VERPACKV

Schlagwörter

, , , , , , , , , , ,

Welch kryptischer Titel, eigentlich passt sowas ja weniger zu meinem Blog, aber ich habe in Hamburg Menschen kennengelernt, die ich Euch gern vorstellen möchte, weil sie künstlerisch tätig sind. Ich werde sporadisch unter dem Motto #supportyourlocalartist diese Menschen, ihre Ausstellungen, Ideen oder Werke hier vorstellen.

VERPACKV-11

Beginnen möchte ich mit Marcus Walczynski, den ich nun schon seit 2,5 Jahre kenne. Ich wusste wohl, dass er mit seiner Kamera umzugehen weiß, aber ich habe nie ein Foto gesehen. Vom 24.10. bis 15.11.2015 stellt er unter dem Titel „VerpackV“ aus. Das Kernthema war: Erzeugt der „Gelbe Sack“ nicht sogar mehr Müll? – Allein die Idee sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen, fand ich so skurril, dass ich mich auf den Weg nach Wedel machte. Weiterlesen

Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 2.273 Followern an