#Backkultur | Kirsch-Schoko-Kuchen im Glas

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Nachdem mich mehrere Personen darauf angesprochen haben und ich endlich das Rezept wiedergefunden habe, wollte ich allen mein erprobtes Rezept für einen kleinen Kuchen im Glas zugänglich machen. Basis ist ein klassischer Marmorkuchen, der aber mit Kirschen und Schokolade ein wenig veredelt wurde. In einem Weckglas hält er sich zudem ein paar Tage länger (angeblich bis zu 3 Monate, das werde ich jetzt mal testen).

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Was benötigt Ihr für den Marmor-Kirsch-Schoko-Kuchen im Glas?

12 Kleine Einweckgläser mit Bügelverschluss 255ml
(Auf einigen Fotos seht ihr Gläser mit 125ml, die wirklich sehr klein sind, davon kann man auch locker 2-3 vertilgen, ich empfehle 255ml, was ich auch für passender halte. Es ist schön, wenn alles nett aussieht, aber man will ja auch etwas essen.)

100 gr. Butter
100 gr. Rapsöl
250 gr. Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
4 Eier
350 gr. Mehl
1 Päckchen Backpulver
3 EL Kakaopulver
3 EL Schokoladenraspel
4 EL Milch
2 Gläser entkernte eingelegte Kirschen
3 Tafeln Rittersport Edelvollmilch oder Edel-Bitter (ja, es muss Rittersport sein, darauf schwöre ich beim Backen!)
Butter zum Einfetten der Gläser
1 Schaschlikspieß

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Wie bereite ich alles zu?

1. Backofen auf ca. 150 Grad bei Umluft vorheizen.
2. Gläser einfetten und die Gummiringe abnehmen (die sollen ja nicht mitbacken).

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3. Butter, Rapsöl, Zucker, Vanillezucker, Salz und Eier miteinander verrühren bis es schön cremig ist.
4. Mehl und Backpulver sieben (steht ja immer in allen Rezepten, ich siebe das nie und es schmeckt trotzdem) und dann langsam untermischen.
5. Die Hälfte des Teiges in eine zweite Schüssel umfüllen.
6. In einer kleinen Schüssel Kakao mit Milch verrühren, dieses dann in eine der beiden Teigschüsseln geben und zur dunklen Teigmasse verrühren, außerdem die Schokoladenraspeln hinzugeben.

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7. Die kleinen Gläser nun bis zur Hälfte befüllen. Mit dem Schokoteig beginnen, dann je nach Geschmack ca. 10 Kirschen auf den Teig legen, dazu noch 3 Stücke der Rittersport-Schokolade geben. Anschließend den hellen Teig darauf geben.

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Achtung: Das Ganze sollte wirklich nur die Hälfte des Glases befüllen! Der Teig geht stark auf, wenn ihr mehr reinfüllt, steht hinterher oben viel über, das leider abgeschnitten werden muss. Wenn ihr mehr Kirschen hinzugebt, benötigt ihr eventuell 1-2 Gläser mehr, das hängt ebenso von der Füllmenge der kleinen Gläser ab, im Zweifel gibt es mehr zum Ablecken oder ihr packt den Rest in Muffinförmchen, so kann man alles verbacken.

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8. Bei 150 – 160 Grad (Umluft) die Gläser mit dem Teig ca. 25 Minuten backen. Überprüft zwischendurch einfach den Stand mit einem Schaschlikspieß. Klebt Teig am Spieß, müssen sie noch weiterbacken, klebt nichts dran, dann holt die Gläser aus dem Ofen raus.

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9. Nun heißt es Vorsicht, denn um die heißen Gläser müsst ihr nun die Gummiringe packen und die Gläser sofort verschließen. (Wie gesagt, wenn der Teig übersteht, einfach abschneiden.)

Fertig sind die kleinen Meisterwerke!
Sie sind außerdem ein nettes kleines Weihnachts-/Geburtstags- oder Einfachso-Geschenk. Zudem kann man es super vorbereiten und es ist kein „Stehrümchen“ (Staubfänger).

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Skurrile Museen | Das Fliesenmuseum

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Fliesenmuseum? Ja, Fliesenmuseum! Aber wie kam es eigentlich zu dem Besuch in diesem ungewöhnlichen Museum. Vor zwei Wochen rutschte mir ein Satz raus, der in etwa so lautete: „Ach ihr meint, die Kacheln an der Wand…“ Prompt bekam ich von rechts und links seltsame Blicke und wurde unverzüglich belehrt:

Kacheln findet man am Ofen, der Rest ist gefliest.
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#Hafenkultur in Hamburg

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Hamburg und der Hafen gehören wohl zusammen wie Pech und Schwefel. Oder an was denkt ihr zuerst wenn ihr Hamburg hört? Diese Woche wurden drei neue Containerbrücken für den Container Terminal Burchardkai angeliefert. Eine ziemlich spektakuläre Angelegenheit, wenn man sieht, wie diese sogenannten Brücken transportiert wurden. Ich bin von Einzelteilen ausgegangen, aber nein, stattdessen wurden sie irgendwo im asiatischen Raum angefertigt, auf die „Zhen Hua 20“ gepackt und nach Hamburg verschifft. Man fragt sich wirklich, warum das Schiff nicht einfach untergeht.
Natürlich machte ich mich auf die Socken, um davon ein Bild einzufangen. Einen Tag lang lag die Zhen Hua 20 vor Airbus, also schwang ich mich auf die nächste Fähre, um dort irgendwie in die Nähe zu kommen. Ziemlich beeindruckend, vor allem auch dann, wenn man kleine Segelboote oder die Hamburg Süd im Vergleich dazu sieht.

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#artbookfriday | Emscher Kunst

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Vor ein paar Wochen bekam ich eine Einladung zu einer Bloggerreise, die ich schweren Herzens ausschlagen musste. Der Einladung lag eine Kunst- & Radkarte bei. Das fand ich dermaßen originell, dass ich mir natürlich sofort die gesamte Route anschaute. Ich war hellauf begeistert, denn sie führt von Holzwickede nach Herne (über Dortmund und Castrop-Rauxel). Bei vielen Lesern ploppen jetzt vielleicht die ersten Vorurteile gegenüber dem Pott auf, insbesondere dann, wenn man den wunderschönen Stadtnamen Castrop-Rauxel hört. Nur fürs Protokoll, ich mag die Gegend sehr!

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