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Da habe ich vier Monate in Hamburg gearbeitet, bin mit dem Zug hingefahren und jedes Mal, wenn ich den Hauptbahnhof verlassen habe, bin ich quasi dran vorbei gegangen. Und nie bin ich reingegangen! Schande.

MK&G = Museum für Kunst Gewerbe Hamburg.

Das musste ich jetzt unbedingt nachholen! Ein Besuch dieses riesigen Museums wurde langsam für mich (persönlich) zur Pflicht. Ich hatte nämlich überhaupt keine Ahnung, was in dem Museum ausgestellt wird. Für mich sind Museen oft Mysterien und ich habe keinen blassen Schimmer, was sie eigentlich zeigen oder worin ihr Sammlungsschwerpunkt besteht. In diesem Fall habe ich im Vorfeld nur Bilder von der „SPIEGEL-Kantine“ gesehen, die dort wieder aufgebaut wurde. Einfach klasse! Die „Spiegel-Kantine“ muss man gesehen haben.

Als ich dachte, das Museum sei groß, war das ein wahrlich lächerlicher Gedanken.
Das Museum ist RIESIG!
Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll, das Museum zu beschreiben, geschweige denn, wo ich enden soll.

Was hat mich beeindruckt?
– Historische Tasteninstrumente! So viele Tasteninstrumente… Ich bin sprachlos!
– Eine wunderschön präsentierte Skulpturengalerie.
– Kleidung von Alexander McQueen
– Jugendstil
– Sammlung: Design

Es ist so viel, es gibt noch Themenbereich zu Ostasien, Islam, Sammlung Antike, Sammlung Renaissance, Moderne Hamburg etc.

(Zum ersten Mal war ich froh, dass einige Räume geschlossen waren, weil umgebaut wurde. Sonst hätte ich es nicht geschafft, mir alles anzusehen.)

Wer in Hamburg ist, am Bahnhof Aufenthalt hat – (für ein Stündchen oder so) – sollte diese Zeit wirklich nutzen und in das MK&G gehen, sei es nur für 30 Minuten. Wie antwortete mal eine weise Frau auf die Frage „Lohnt sich das für die kurze Zeit überhaupt noch?“ – „Kunst lohnt sich immer.“ – Das ist ein Statement, das ich immer wieder gern zitiere.

Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg