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„Bisse richtig down
brauchse wat zu kaun
ne Currywurst“

sang bereits 1982 Herbert Grönemeyer auf seinem Album Total Egal.

Currywurst ist kult.
Currywurst ist ein Nationalgericht
und:

1. Ich liebe Currywurst.
2. Ich liebe Museen, wo ich fotografieren darf.
3. Ich liebe Currywurst.
4. Ich liebe Berlin.
5. Ich liebe Currywurst.
6. Ich liebe Museen.

= da muss man doch das „Deutsche Currywurst Museum“ in Berlin lieben. Oder?

Ein Museum, dass sich nur mit Currywurst beschäftigt. Ich kann es mir kaum vorstellen, darum war es an der Zeit, dem Museum auf den Grund zu gehen.

Gesagt.
Getan.
Nach Berlin gefahren.

Straßenschild-124403Noch 100 Meter bis zum Deutschen Currywurst Museum

Natürlich musste ich mich im Vorfeld erst mal schlau machen, wo sich das Museum überhaupt befindet. Im Herzen Berlins, nähe der Friedrichstraße, liegt das Museum (Schützenstraße 70, 10117 Berlin Mitte).
Was mag mich dort wohl erwarten? Ich bin gespannt und lasse mich überraschen. Denn mehr als die Adresse will ich eigentlich gar nicht im Vorfeld wissen.

Denn das Museum hat es geschafft, mich auf ganz andere Art neugierig zu machen. Über Twitter hörte ich zum ersten mal davon und dann war @QWoo auch nicht mehr wegzudenken. Dies ist mit Abstand der beste Museums-Twitteraccount und das „schärfste“ Maskottchen. Mit @QWoo geht man auf Reisen und erfährt Aktuelles aus deutschen #Museen. Ein so mitteilsames Museum wie kein anderes.
Man merkt, ich schweife ab. Aber was soll ich sagen, mich hat QWoo auf das Museum neugierig gemacht.

So stand ich vor den Toren der heiligen Currywurst und…

Spicy

…bekam einen Empfang wie schon lange nicht mehr. Ein freundlicher, fröhlicher Mitarbeiter begrüßte mich und los ging es.

Zu Beginn war Lachen angesagt. Hat sich jemand schon mal eine Ketchup-Tube ans Ohr gehalten?
Ich bislang noch nicht und ich musste über mich selbst schmunzeln. Wie bescheuert muss ich ausgesehen haben…
Mit der Tube Ketchup am Ohr lauschte ich dem „Imbissbuden-Deutsch“. (Einfach mal danach googeln und schlapplachen.) Vieles davon kannte ich bereits, aber das ändert überhaupt nichts an der Tatsache, dass es witzig ist und ich immer gern darüber lache.

Als nächstes musste ich mich erholen und habe auf einem ulkigen Sofa ein kleines Verschnaufspäuschen gemacht. (Ein Currywurst-Sofa natürlich!) Während dessen habe ich mir gleichzeitig eine kleine Dokumentation über die Produktion von Currywürsten angesehen. Ich wusste gar nicht, dass es eine Produktionsstätte in Wolfsburg gibt. Anders, ich wusste gar nicht, dass sich eine große Produktionsstätte von Currywürsten in einer VW-Fleischerei (!!!) befindet. Ich hab nicht schlecht gestaunt.

Man lernt bekanntlich nie aus. Neben diesem Dokumentationsfilm hat mich auch die Gewürzkammer fasziniert. Schnuppern und raten! Um welche Gewürze mag es sich wohl handeln? Eine wunderbare interaktive Ausstellung. Aus welchen Bestandteilen mag wohl die Currysoße bestehen? Curry? Weit gefehlt, wenn man denkt, dass es sich ausschließlich um Curry handelt. Und was ist Curry?

Und wer hat’s erfunden?😉

Fahrt einfach ins Deutsche Currywurst Museum, lest, hört und riecht selbst nach. Ich habe gar nicht mit so einer informativen Ausstellung gerechnet und bin daher sehr überrascht gewesen. Außerdem freue ich mich immer, wenn ich etwas dazu lerne, so wie in diesem Falle.

Fazit: Spaß & Wissen

Curry-Button-7581Merchandising

Für meine Lieben zu Hause habe ich natürlich auch ein paar kleine Mitbringsel eingekauft. Es ist definitiv der etwas andere Museumsshop, ich fand ihn gut. Und der Button bleibt bei mir!😉

Deutsches Currywurst Museum Ⓡ
Berlin