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2. Session: „Facebook in Kultureinrichtungen“

In meiner zweiten Session beim stARTcamp in München stand das Thema „Facebook“ im Mittelpunkt. Das Thema wurde vom Literaturhaus selbst vorgeschlagen, da sie ganz gute „Gefällt mir“-Zahlen aufweisen, sie sich aber eine stärkere Interaktion mit den Fans wünschen. Ein Wunsch, der nachvollziehbar ist. Schließlich definiert sich die Reichweite unter anderem über die Kommunikation mit den Fans.

stARTcamp München 2014 digitales.weiter.denken Wunderbarer Ausblick - Literaturhaus München

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Wunderbarer Ausblick – Literaturhaus München

Wie schaffe ich höhere Reichweiten? Eine Frage, der sich viele Fanpages stellen müssen. Zahlt man für Anzeigen? Oder schafft man es, die Kommunikation anzukurbeln und darüber neue Reichweiten zu erzielen. In der Session gab es kein konkretes Ergebnis, vermutlich handelt jede Einrichtung instinktiv und reagiert auf die Zahlen und somit auf die Wünsche der virtuellen Besucher.

Gedankenfragmente

 

Ich frage mich: Welche Museen haben eine gute Interaktion mit Besuchern auf der Seite? Worauf reagiere ich? Wann kommentiere ich?

  1. Ich kommentiere nicht. Warum sollte ich kommentieren?
  2. Ich kommentiere fast nicht. Na gut. Aber wann doch? Wenn ich etwas gewinnen kann. Mein letzter Gewinn war ein Regenschirm vom LWL-Industriemuseum und davor ein Bleistift und ein Radiergummi von der Kunstsammlung NRW zur Calder-Ausstellung.
  3. Ich kommentiere, wenn meine Freunde etwas kommentiert haben und nur dann, wenn es mich irgendwie berührt!

Museen:
Als Paradebeispiel kann man das DDR Museum und das DDR Museum Pirna anführen, ich bin immer wieder erstaunt, wie viele Besucher auf die Bilder reagieren. Aber das liegt auch an dem wunderbaren Thema. Das DDR Museum in Berlin weist 13.279 „Gefällt mir“-Angaben auf, eine beeindruckende Zahl. Jeder Eintrag wird mit einem Bild oder dem Bild eines Links unterstützt. Die meisten Beiträge werden von Besuchern der Seite kommentiert.  Das DDR Museum Pirna hat 8.357 „Gefällt mir“-Angaben, auch hier wird jeder Beitrag mit einem Bild versehen. Bei diesem Museum ist die Kommentarrate besonders hoch. Gerade die DDR Museen haben die Möglichkeit mit Erinnerungsstücken zu spielen. Spätestens bei dem kleinen Maulwurf kann ich mir zumindest ein gedankliches „süß“ auch nicht verkneifen und klicke auf „gefällt mir“.

Google+ vs. Facebook?
Zu Beginn der Socialmedia-Arbeit sollte die Entscheidung der Kanäle stehen. Was will ich bespielen? Was kann ich leisten? Was will ich damit überhaupt bezwecken? Was sind meine Ziele? Mittlerweile sind die meisten Museen bei Facebook, Google+ hingegen wird selten genutzt. Ich bin der Meinung, Google+ sollte man nicht ignorieren. Die Basiseinträge sind definitiv wichtig und sollten auch gepflegt werden.
Ob sich Google+ auch zukünftig lohnen wird, kann ich nicht sagen, aber was spricht gegen eine automatische Kopplung von verschiedenen Kanälen? Ich für meinen Teil finde es ehrlich gesagt nicht schlimm.

Interessante Artikel:
Chip.de stellt die Frage „Google+: Steht das soziale Netzwerk vor dem Aus?“ (25.4.2014)
Auch der Focus tituliert einen Artikel mit „Keine Chance gegen Facebook. Google Plus vor dem Aus? Netzwerk-Chef wirft hin“ (25.4.2014)

Zu guter Letzt: Mehr Humor im Web.😉

Digital weiter gedacht.

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