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Mein letzter Beitrag zu einer Blogparade ist schon ein Weilchen her und momentan laufen so einige davon. Also muss ich mich entscheiden, wozu ich etwas schreiben. Ich habe mich für die Blogparade von Tanja Praske entschieden. Unter dem Motto „Mein Kultur-Tipp für Euch“ lege ich allen Hamburgern und allen, die mal nach Hamburg reisen und nicht die üblichen Museen sehen wollen, ein besonderes Museum ans Herz: Das electrum.

Bei mir löst das Museum Faszination und ein Schmunzeln aus. Das Museum ist im Vergleich zur Hamburger Kunsthalle überschaubar. Es beherbergt, laut Homepage, 1000 Objekte, die mich sehr beeindruckt haben.
Besonders der beleuchtete Stopfpilz hat es mir angetan. Ein Stopfpilz ist ein Ding, mit dem man besser Löcher in Socken stopfen kann. Normalerweise ist dieser aus Holz. Mit einem beleuchteten Stopfpilz kann man aber auch im Dunkeln Socken stopfen. So kann die gute Hausfrau Tag und Nacht arbeiten.😉

electrum: Elektrisch beleuchteter Stopfpilz (Mitte der 1930er Jahre)

electrum: Elektrisch beleuchteter Stopfpilz (Mitte der 1930er Jahre)

Herr Grimm, ein Mitarbeiter des Museums, erzählte mir in der Langen Nacht der Museen Anfang des Jahres, dass Konrad Adenauer diesen elektrisch beleuchteten Stopfpilz erfunden hat. Der Adenauer war doch ein Fuchs! Tatsächlich laufen drei Patente auf seinen Namen.

Dies sind Informationen, die ich mir (manchmal leider) sehr leicht merken kann, zumal Herr Grimm sie prima erzählt hat. Der Stopfpilz ist nur eine von vielen Geschichten, die er in der Langen Nacht der Museen berichtete.

#KultTipp

#KultTipp

Mein Kulturtipp ist also das electrum in Hamburg, weil es anders ist, weil es nicht zu den üblichen Museen gehört, die man in Hamburg so kennt, und weil es sich in Harburg befindet!😀

Als ich gerade für diesen Beitrag noch mal die Homepage vom electrum aufrief, stellte ich mit Begeisterung fest, dass sie seit kurzer Zeit eine neue Homepage haben – inklusive Zeitstrahl! Jetzt bin ich völlig hin und weg!

Das Museum hat sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt für Erwachsene 3 Euro. Für Kinder unter 14 Jahren ist der Eintritt frei.
Eine Führung lohnt sich in jedem Fall! Die Kosten betragen 50 Euro und sie dauert etwa 1,5 bis 2 Stunden an. Die maximale Teilnehmeranzahl ist 25 Personen.

Wer Harburg nicht so gut kennt und nicht weiß, was er einen Tag dort treiben soll, dem empfehle ich noch das Archäologische Museum, die Sammlung Falckenberg und den Kunstpfad im öffentlichen Raum.

Kulinarisch hat Harburg auch einiges zu bieten. Lecker fand ich den Goldenen Engel, das Mühlenstein und Mercato.

Falls danach noch ein Spaziergang gewünscht ist, sollte man eine runde um den Außenmühlenteich machen.