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„Kann man Snapchat aussitzen?“ fragt Axel Kopp. Oder laut Angelika Schoder doch lieber die „Spielwiese“ betreten? Gute Fragen! Mein Job zeichnet mich dadurch aus, dass ich irgendwas mit Computern mache.^^ Mit anderen Worten, ich kenne mich natürlich mit allem aus (Server, Webseiten, Netzwerke, Software, Social Media, SEO/SEA, Online-Anzeigen), wirklich mit allem. Ich bin ein Genie und im Zweifel programmiere ich mir den ganzen Krempel auch einfach selbst. Vielleicht auch nicht.

Ich bin neugierig, darum liebe ich es, mit neuen Apps herumzuspielen. Ich betrete nicht nur die Spielwiese, ich stürme gern auf die nächste Rutsche oder Schaukel zu und probiere alles aus. Das man eine Rutsche hochkrabbelt, bevor man rafft, dass man sie auch runterrutschen kann, gehört natürlich dazu. Ich falle noch 3x von der Schaukel, bevor ich verstehe, dass ich mich besser festhalten sollte.😉 Snapchat macht Spaß und hat Potential, denn man muss weiterdenken. Der aktuelle Stand wird nicht so bleiben, Firmen bekunden jetzt schon ihr Interesse, gebrandete Filter können bereits gekauft werden und ich bin mir sicher, auch diese App wird sich noch weiterentwickeln. Ja, Kinder waren mal bei Facebook bis ihre Eltern dort waren. Aber das fing doch alles schon vor Facebook an, man war im IRC, wanderte man dann zu ICQ, Skype, Facebook, Twitter, Instagram, Snapchat… und so wird es immer weitergehen.

#artbookfriday

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Nun stürzen sich mit Schwung die ersten Museen bereits auf das neue Netzwerk. Je früher umso besser, denn bislang kann man noch nicht viel falsch machen. Es ist ein Medium, das Spaß macht. Darf man als Museum überhaupt Spaß haben? PAH! Ich persönlich finde: ja. Nicht immer muss alles sinnvoll sein, warum sollte Kunst keine Freude machen? Sowohl für den Ersteller als auch für den Zuschauer. Denn wie alle bereits wissen, die Zielgruppe ist jung und Humor kommt immer gut in den Netzwerken an. Das LACMA hatte bereits eine sehr witzige Kampagne bei Snapchat umgesetzt. Aber wie wir alle wissen, ist dies sehr zeitaufwändig, man muss sich in das Medium einarbeiten und man muss es kontinuierlich bespielen. Die wenigsten Museen haben die Ressourcen für diese Art der „Spielerei“.

Die ersten Einrichtungen in Deutschland haben bereits auch den Weg auf die neue Plattform gefunden, bestimmt werden in diesem Jahr noch ein paar weitere folgen. Ich bin sehr gespannt und freue mich schon, mir Videos und Bilder von neuen Museumsaccounts anzuschauen. Um es mir einfacher zu machen, habe ich mal (wieder) eine Liste mit Museen bei Snapchat angelegt. Ja, ich bin ein Listenfanatiker, mir erleichtert es ungemein die Arbeit, wenn ich einen Benutzernamen oder Links suche.

Ich will jetzt keine Anleitung geben, wie man Snapchat richtig nutzt, ich selbst spiele noch viel mit diesem Medium herum, wer sich aber näher damit auseinandersetzen möchte, für den hab ich noch zwei weitere Links:

Snap me, if you can:  kulturundkunst

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