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Endlich war es so weit! Ich habe das frisch sanierte Planetarium wieder besuchen können. Zum letzten Mal war ich vor ca. 2 Jahren dort und habe mir Le Voyage Abstrait Deluxe mit Raphaël Marionneau und den Disco Boys angesehen (btw. es war fantastisch). 

Nun hieß es MSM. Als Insider weiß man offenbar sofort damit etwas anzufangen. Ich wusste nur eines, ich musste Marionneau, Schiller und Mousse T. live sehen und hören. Seit Jahren wollte ich Schiller mal live erleben und dies war genau der richtige Rahmen, um mich zu überzeugen (oder auch nicht). Die Karten  (für 27 Euro) empfand ich als relativ erschwinglich. Schließlich bekam man jeden Künstler 30 Minuten zu hören. Also habe ich kurzentschlossen einen Tag vor der Veranstaltung noch Karten ergattert. Die Veranstaltung war letztendlich ausverkauft. 

 Marionneau machte als Herr des Hauses das Intro und Outro und man merkte im Vergleich, dass er den Raum akustisch sehr gut einschätzen kann und ihn schon oft bespielt hat. Die Musik war nicht zu laut und nicht zu leise, es war genau richtig. Bei den anderen beiden hatte ich das Gefühl, dass es zu Beginn arg laut war. Aber man gewöhnt sich an alles. Insbesondere die Tracks von Schiller waren wunderbar endlich mal laut anzuhören. Ein Fest für meine Seele! 

„Über den Wolken“, “ In the Air tonight“ und „Major Tom“ irritierten mich, waren aber logisch und führten bei mir bei Phil Collins zu einer langen Gänsehaut! (Der Erdbeermund war für mich zu skurril.) Wie diese Lieder zustandekamen ist eigentlich einfach erklärt, was wäre, wenn die drei Künstler ins Weltall fliegen, was würden Sie für Musik hören wollen. Insgesamt gesehen war es eine sehr gelungene Auswahl und ein tolles Set, was sich die Künstler ausgedacht haben. 

Die Liebe Susanne meinte, es sei die beste Veranstaltung im Planetarium. Darüber habe ich hinterher nachgedacht. Musikalisch auf jeden Fall, wobei… Die Disco Boys…. hach…. na gut, MSM war fantastisch. Aber…!!!

Ja, ich hab tatsächlich ein „Aber“ gefunden. Ich fand die Lasershow und Visualisierungen nicht ganz so gut wie bei meinem letzten Besuch. Darüber könnte ich mich mit Susanne jetzt bestimmt streiten. 😄 Aber vielleicht täusche ich mich auch, schließlich ist mein letzter Besuch schon lange her. Andererseits sind die Veranstaltungen von Marionneau sonst immer mit einem wunderbaren Spannungsbogen versehen, der sich in der Lichttechnik deutlicher widerspiegelt. Aber vielleicht war Herr Kloweit äh Schinke noch ein wenig Liebestrunken von seiner Hochzeit. Hoffentlich! Herzlichen Glückwunsch und alles Gute dem jungen Ehepaar! ❤

Nun noch ein paar Worte zum neuen Planetarium: Schön! Gut, vielleicht werden es auch weniger Worte.^^ Spaß beiseite, mir gefällt das neue Foyer und in der Gastro war es auch sehr lecker. Die Schließfächer waren ein wenig klein, aber dafür gab es viele. Der Händetrockner im WC-Bereich war tatsächlich nach der Vorstellung verstörend laut, dank Susanne hatte ich mich darauf schon mental vorbereitet. 

Nun muss ich in mich gehen, und mich fragen, ob ich Schiller noch mal live sehen möchte. Leider sind die Tickets dafür nicht ganz so günstig und mir wurde auch negatives Feedback zugetragen. Aber das kann ich nach dieser Veranstaltung nicht wirklich bestätigen. 😀 Beim nächsten Mal, wenn es wieder MSM im Planetarium heißt, bin ich auf jeden Fall wieder dabei! 

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